FUNCOUSTIC - Drunken Sailor (Herz7/Believe)
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FUNCOUSTIC "Drunken Sailor"

Die Band Funcoustic aus Bad Schönborn hat das uralte Seemann Shanty „Drunken Sailor“ neu aufgenommen. Die Band ist bekannt für Cover-Songs von Künstlern wie Sting, Deep Purple, Pink Floyd, Eric Clapton, Led Zeppelin und Santana. Nun haben die Mitglieder Jens Bohmüller, Uli Haßfeld und Erik Kollinger mit dem Traditional “What shall we do with the Drunken Sailor“ einen eigenen Weg eingeschlagen, der Hitvedächtig ist. Moderator, DJ und Musikredakteur Thomas Brockmann aus Sternenfels brachte die 2010 gegründete Band auf die Idee. „Ich habe den Song gehört und sofort gesagt, den müssen die Jungs neu aufnehmen“. „Ich selbst habe ihn schon vor dem Karlsruher Schloss bei der Großen Silvester Open Air Party gespielt, und die Leute waren begeistert", sagt der erfahrene DJ. Getestet hatte er den Songs bereits vorher, noch als Demoversion bei verschiedenen Anlässen (Straßen- & Stadtfesten), z.B. u. A. auch im Maulbronner „Musicpark-Live“ mit gleich guter Resonanz.
Thomas Brockmann: „Ich versorge inzwischen viele DJs mit dem Song und habe auch Kontakt zu "Krümels Stadl" auf Mallorca aufgenommen. So könnte der Titel hoffentlich zum „Ballermann-Hit" werden. Brockmann hörte Funcoustic“ vor etwa drei Jahren zum ersten Mal im Musicpark-Live und war sofort von ihrem Sound begeistert. Nach vielen Detailänderungen den Brockmann im Sound und Beat wünschte, ist der Song nun veröffentlicht und auf Plattformen wie: Apple Music, YouTube, Tik Tok und Spotify etc. verfügbar. Mit Unterstützung von „Masterboy“ wurde im „Soundfactory“ Tonstudio (Walldorf) eine einzigartige, gut tanzbare Version des Songs produziert.
„Der deutsche Musikproduzent Frank Farian hat über- wiegend Traditionals gemacht und aus alten Songs etwas Neues geschaffen. Mal sehen, ob das auch für uns ein zweites Standbein wird“, sagt Uli Haßfeld, der seit 30 Jahren Rockmusik macht und mit seiner aktuellen Band bereits drei CD-Alben aufgenommen hat. Die Fans der Gruppe schätzen den eigenständigen Sound der Band.
Eine der Akustik-Gitarren ist stark herunter gestimmt, so das Haßfeld sie im Bass-Sound spielt. „Viele vermuten etwas Elektrisches, aber das ist reines Handwerk“, erklärt er, der wie seine Bandkollegen dafür bekannt ist, viele Zugaben zu spielen. „Die Zuschauer haben Eintritt für uns bezahlt, da möchten wir ihnen etwas bieten. " Das können auch schnelle, harte Stücke auf' der Akustikgitarre des Sängers Jens Bohmüller sein, die sonst kaum jemand spielen kann. „Jens spielt seit seinem fünften Lebensjahr Mandoline, aber Gitarre hat er nie richtig gelernt“, erklärt Haßfeld. Schlagzeuger Marcus Haag. Ein ausgebildeter Percussionist. der auch Klangtherapie anbietet, holt manchmal das Didgeridoo hervor.
Wie Funcoustic dazu kam, den „Drunken Sailor“ überhaupt zu spielen, ist eine Geschichte. die Uli Haßfeld gerne auf der Bühne erzählt. Ein Arzt aus Bruchsal, der einst Schiffsarzt auf der „Gorch Fock“ war, engagierte uns für einen Auftritt in Wismar. Dort traf sich die Marine-Crew von 1973 zum 50. Mal. „Vor dem Auftritt bemerkten wir, dass wir keine Seemannslieder im Repertoire haben, erzählt Haßfeld. Also studierten wir im Hotel schnell „Sailing“ von Rod Stewart und eben „Drunken Sailor“ in einer eigenen Version ein. Das kam beim Publikum sehr gut an. Im Mai in Oberstdorf ist die Band erneut für das nächste „Gorch Fock“-Treffen gebucht. Weitere Höhepunkte im Konzertjahr der Band, die mit Klaus Haßfeld einen Techniker für Sound und Licht sowie mit Steffen Weidmann einen Experten für Video und Fotografie im Team hat, sind das jährliche Konzert in Bad Schönborn, bei dem sie immer wechselnde Künstler begleiten.