THE WEEKND FEAT. DAFT PUNK - Starboy (Universal/UV)
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Aktuelle Platzierungen vom 28.03.2025
Top 100 nicht platziert
Hot 50 nicht platziert

Chartinfos
Eingestiegen Platz 50 am 24.10.2016
Höchste Platzierung 24
Wochen platziert 17
Zwei Grammys, gefeierte Brit-Award-Performance, Oscar-Nominierung, dazu reihenweise Chartrekorde: The Weeknd ist mit seinem aktuellen Album „Beauty Behind The Madness“ (2015) endgültig zum globalen Superstar avanciert. Nach seinem sensationellen Auftritt beim diesjährigen ECHO und Gastbeiträgen zu den aktuellen Alben von Beyoncé und Kanye West, meldet sich der Sänger aus Toronto diese Woche mit seiner brandneuen Single „Starboy“ zurück – und macht dafür mit Daft Punk gemeinsame Sache! Zugleich kündigt The Weeknd damit sein nächstes Album an, das ebenfalls „Starboy“ heißen wird und am 25. November erscheint.

Abel Tesfaye aka The Weeknd liebt dezente Andeutungen, das Spiel mit einem Schleier aus Vagheiten – und so teilte er schon Anfang August ein Foto von zwei Roboter-Figuren, die auf einem Lautsprecher sitzen: Dass damit die sechsfachen Grammy-Gewinner Daft Punk, also Guy-Manuel de Homem-Christo und Thomas Bangalter gemeint sind, bestätigte sich schon wenige Stunden später. Einen „massiven Techno-Boost“ für seinen Sound erwartete daraufhin Entertainment Weekly, doch das Ergebnis verknüpft vielmehr den gewichtig-abgründigen Sex-Appeal von The Weeknds Klangwelten mit dem elektrifizierten Hitgespür der Franzosen, die zuletzt ihr Disco/Funk-Verständnis mit „Get Lucky“ feat. Pharrell unter Beweis gestellt und damit einen der größten Hits des Jahrzehnts gelandet hatten.

„Aggressiver, aber immer noch sexy“, beschrieb The Weeknd kürzlich den Sound seines kommenden Albums, das er vor wenigen Tagen in der exklusiven Coverstory von V Man ankündigte – für die Single „Starboy“ jedoch setzt er auf einen hypnotischen Loop, über dem eine melancholische Piano-Spur und seine unglaubliche Stimme einen immer größeren Sog aufbauen: „Star Trek Groove“ heißt es passend in einer Stelle des Songtexts, den The Weeknd wie autobiografische R&B-Raumgleiter durch die tanzbaren Weiten des French-Dance-Kosmos schickt. Während der R&B-Faktor und jener Flow zwischen Rap und Gesang, der schon seine Mixtapes so einzigartig machte, hier also wieder eine deutlich größere Rolle spielen als zuletzt, zählen neben Gästen wie Daft Punk auch The Smiths, Bad Brains, Talking Heads, Prince und DeBarge zu den Einflüssen des kommenden „Starboy“-Albums, so Tesfaye, der laut eigener Aussage auch mehr auf seine äthiopischen Wurzeln setzen wird.

Er hat sich vom lichtscheuen Enigma zum „melancholischen Prinz und Thronanwärter“ für den „King of Pop“-Titel (Der Spiegel) entwickelt: Mit seinem aktuellen Hit-Album „Beauty Behind The Madness“ hat The Weeknd den Pop-Zeitgeist wie kein Zweiter definiert und einen globalen Hit gelandet. Platz 1 der iTunes-Charts in über 70 Ländern, neue Streaming-Rekorde (über 100 Mio. Streams in der ersten Woche), dazu Platz 1 der offiziellen Charts in UK und den USA, hierzulande Platz 7, und globale Mega-Hits wie „Can’t Feel My Face“ und „The Hills“ – damit war er endgültig vom mysteriösen Untergrund-Phänomen und Kritiker-Liebling zum internationalen Hitmaker avanciert, dessen Sales ihm kürzlich erst gleich zwei Einträge im Guinness-Buch beschert haben.

Mit einem YouTube-Channel, der aktuell gut 2,5 Milliarden Views verzeichnet, hat The Weeknd derzeit 6,25 Mio. Facebook-Fans und 6,6 Mio. Instagram-Follower – da steht übrigens schon seit Wochen „Starboy“ in der Bio-Zeile. Hier kommt die passende Hymne dazu.